Das kleine Boot tuckerte an goldenen Klippen entlang, die aussahen wie von Riesenhand geknetet. Dann drosselte der Bootsführer den Motor. „Jetzt“, sagte er nur. Sie glitten durch einen Felsbogen – und Marie hielt die Luft an. Sie waren in einer Höhle, groß wie eine Kirche, mit einem eigenen kleinen Strand. Und hoch oben in der Felsendecke war ein rundes Loch, durch das der Himmel schaute.
Ein Sonnenstrahl fiel hindurch und wanderte langsam über den Sand, wie ein Scheinwerfer, der etwas sucht. „Er wandert mit der Sonne“, erklärte der Bootsführer. „Jeden Tag einen anderen Weg.“ Marie folgte dem Lichtkreis mit den Augen.
Und genau dort, wo der Sonnenstrahl gerade den Sand berührte, blitzte etwas auf. Klein, glänzend, halb vergraben. „Da liegt was!“, rief Marie. – Fortsetzung beim nächsten Kapitel.