„Hundertzweiundvierzig, hundertdreiundvierzig…“ Paul zählte die Stufen, während sie durch die schmalen Gassen von Positano hinunterstiegen. Über ihnen hingen Wäscheleinen zwischen rosa und gelben Häusern, und irgendwo roch es nach frisch gebackener Pizza. Unten glitzerte das Meer zwischen den Dächern hindurch wie ein blaues Versprechen.
An einer Biegung saß ein Junge mit einer Kiste voller Zitronen – jede so groß wie ein Handball. „Für die Limonade“, erklärte er stolz auf halb Italienisch, halb mit Händen und Füßen. Dann schaute er sich um, als wolle er sicher sein, dass niemand zuhörte.
„Wollt ihr sehen, wo die allergrößten wachsen?“, flüsterte er. „Es ist ein geheimer Garten. Aber wir müssen vor Sonnenuntergang zurück sein.“ – Fortsetzung beim nächsten Kapitel.